Pressemitteilung

Pressemitteilung

Das Vermächtnis

Als der Mann auf den deutschen Tierfilmer Jens Klingebiel zukam und ihn bat, für ihn einen Film zu produzieren, war der Tierfilmer im ersten Moment sehr erstaunt.
Für gewöhnlich arbeitet Klingebiel für Fernsehproduktionen. Als Kameramann war er in den letzten Jahren an diversen Naturfilmen beteiligt.
Die „Kleiderordnung der Tiere“ und andere Filme begeisterten erst Anfang dieses Jahr die Zuschauer des öffentlich rechtlichen Fernsehens. Anfang 2020 wird ein weiterer Film auf ARTE zu sehen sein, an dem der Tierfilmer maßgeblich mitgewirkt hat.

Daher ist es eher ungewöhnlich wenn eine Privatperson auf den Tierfilmer zukommt und einen Film produzieren lassen möchte.

Der Mann schilderte Jens Klingebiel jedoch seine ergreifende Geschichte. Für Klingebiel war es danach vollkommen klar, dass er diesen Wunsch einfach erfüllen musste.


Es handelt sich um einen normalen Menschen. Ein Mensch, wie Du und ich. Er ist nicht besonders reich. Ein kleines Erbe und die Ersparnisse seines bescheidenen Arbeitslebens stehen ihm heute zur Verfügung.

Der Mann hat 30 Jahre aus Überzeugung vegan gelebt. Natur und Tiere waren ihm immer wichtig. Er ist in der Lage Mitgefühl mit Tieren aufzubringen, was heute leider nicht mehr selbstverständlich ist. Und so wollte er niemals, dass Tiere für ihn leiden müssen.

Er war Zeit seines Lebens gesund. Bis plötzlich vor 2 ½ Jahren die niederschmetternde Diagnose kam: Krebs!
Der Krebs hat bereits gestreut, und die Ärzte geben ihm nicht mehr viel Zeit.

Anstatt sich heute etwas Luxus zu gönnen, sich das Leben etwas zu erleichtern, beschließt der Mann der Welt ein Vermächtnis zu hinterlassen.

Es hat den Anschein, die Welt um uns herum zerbräche in tausend Teile. Der Klimawandel ist in vollem Gange, und jeder, der mit offenen Augen durch die Welt geht, sieht die Folgen. In unseren Wäldern sterben die Fichten, wir erleben einen Rekordsommer nach dem anderen. Es gibt Trockenheit, Ernteausfälle und starke Unwetter.

Die Insekten verschwinden in einem beängstigendem Tempo, und mit Ihnen Millionen andere Arten. Wir erleben gerade das größte Artensterben der Geschichte.
Unsere Meere – unsere lebenswichtigen Sauerstofflieferanten – leiden an der Erwärmung und Versauerung. Und es dauert nicht mehr lange bis man in den Meeren mehr Plastik als Fische findet. Der Meeresboden wird mit unserer Schleppnetzfischerei zerstört, und die Meere werden erbarmungslos überfischt.

Monokulturen, Massentierhaltung, Überdüngung und Pestizide tragen maßgeblich dazu bei, dass wir vor riesigen Problemen stehen.

Aber es betrifft nicht nur uns, es wird vor allem unsere Kinder und Enkelkinder sehr hart treffen.

Das Vermächtnis wird ein Film, der diese Themen behandeln wird. Er wird auf die großen Herausforderungen unserer Zeit eingehen, aber auch die Möglichkeiten zeigen, die wir haben, um das Ruder noch herumzureißen.

Als sein Vermächtnis wird der Film in verschiedenen Sprachen weltweit jedem Menschen zur freien Verfügung stehen.

Der Film soll Ende 2020 fertiggestellt sein.

Weitere Informationen findet man auf http://das-vermaechtnis.org

Die Kosten für die Produktion des Films sind durch den uneigennützigen Spender abgedeckt. Für Werbung, Öffentlichkeitsarbeit, Social Media Kampagnen, Übersetzungen etc. sind jedoch tatkräftige Unterstützer recht herzlich willkommen.

Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, dieses Projekt finanziell zu unterstützen.